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Programme:

Er ist Kabarettist, Komponist, Radio- und Fernsehmoderator, Buchautor (zwei Konzertführer "Andante Spumante" und "Scherzo furioso", ein Opernführer "Palazzo Bajazzo"), Autor für Kabarett-Kollegen, Sprecher von Hörbüchern, Verfasser von Kinderliteratur und Hörspielen, Komponisten-Porträtist, Opernlibrettist, Moderator von Klassikkonzerten und natürlich Musiker.
Er ist unterwegs auf vielen großen und kleinen Kabarettbühnen und Theatern, er singt und spielt seine italienischen Lieder und H.C.Artmann-Vertonungen auf Musikbühnen, moderiert Konzerte mit großen Orchestern in namhaften Konzerthäusern, Sie treffen ihn aber auch bei Lesungen in kleinen Buchläden, und mit Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" zusammen mit Lars Vogt auf der Bühne.
Programme live auf der Bühne:
„Schön ist es auch anderswo…“
Das neue Kabarett-Programm 2011

 „… und hier bin ich sowieso“ hat Wilhelm Busch geschrieben und genau das möchte ich im neuen Programm aufgreifen, indem ich mal vom Rheinland aus mich so umgucke, was denn woanders los ist. Dazu werde ich vielleicht – falls die anderen Themen Zeit dafür lassen - einen aberwitzigen Sprach-Klassiker aus meiner Feder – aktualisiert und erweitert natürlich – zu Gehör bringen, ein Stück, über das auch Nicht-Rheinländer lachen können (Rheinländer tun es ja sowieso, weil die alles freut, was alle freut, um mal mit Ernst Jandl zu sprechen), außerdem ist es höchste Zeit, dem Sachsen, dem Schwaben, dem Bayern etc pp mal wieder auf den Mund zu gucken und sich zu überlegen, wie die dat denn machen, dass sie so sprechen, wie sie sprechen: wie denn das Wort Ei in unterschiedlichen deutschen Regionen wohl klingt. Darüberhinaus möchte ich Ihnen mal vorführen, wie meine wirkliche Muttersprache, der Brunecker Dialekt, klingt, weil das schon ein bisschen abenteuerlich ist und weil es einfach Spaß macht. Zudem möchte ich gerne eine Hommage an eine meiner Lieblingssendungen darbringen, wenn ich im Auto samstags zu meinen missionarischen Auftritten fahre: die Bundesliga-Schlußkonferenz – allerdings mit anderen Inhalten!
Dass ich das alles aber auch aus rheinischer Sicht kommentieren werde, bin ich dem elften Teil meiner rheinischen Trilogie schuldig – rheinische Lebensberatung inclusive (z.B. was ist Klüngel wirklich und warum ist das nicht schlimm?). Aber auch die rheinische Sprache – was sag ich: gerade sie! – hat musikalische Seiten, die wundervoll sind. Kurz: ich freue mich auf ein Programm, das nicht nur im Rheinland angesiedelt ist sondern sich vergnüglich auch mit Sprach- und Sprechbizarrerien anderer deutscher Universen befasst. Wie gesagt: Geschichten und Geschichtchen, Pustertal und Konzerthäuser aber alles voller rheinischer Zuversicht: Viel Vergnügen!
Also: Moin, Moin! Alla! Jetzatle“ Griaß Enk! Seawas! Tach zesamme“ Grüß Gott! sagt Ihr/Euer Beikircher
Neues Programm ab Mai 2012:
„Als Strohhalme noch aus Stroh waren“
Eine Kindheit in Südtirol


Der Abend zum Buch und mehr als das: Beikircher erzählt, singt und spielt aus seiner Kindheit in Südtirol.
In der Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat und als Strohhalme noch aus Stroh waren, wussten auch die Kinder vom Stegener Weg in Bruneck, was man damit alles anstellen kann und gingen auf die Suche nach Rinderbremsen, um mit ihnen Formel-1-Rennen zu veranstalten. Und der kleine Konrad mittendrin. So wie Beikircher erzählen kann, entsteht die kleine Brunecker Welt ganz von alleine vor den Augen der ZuhörerInnen. Es ist eine Welt, die nicht nur heil ist aber auch eine Welt, die zum Schreien komisch sein kann. Es ist eine Welt voll kleiner Abenteuer, voller Menschen, die den kleinen Frauenheld bemuttert und betüddelt haben, eine Welt, durch die er mit ganz großen Augen und Ohren gegangen ist. Es ist auch eine Welt, die irgendwie jeder von uns kennt, eine Welt, an die man sich erinnert, wenn man Beikircher zuhört, die melancholisch-sehnsüchtig macht, wenn man sie nicht kennt. Beikircher erzählt aus seiner Zeit in Bruneck und in Bozen im Schülerwohnheim „Antonianum“, führt uns mit seiner Gitarre wie damals in die Südtiroler Gasthäuser, wo er seine ersten Kabarett-Versuche mit Liedern von Qualtinger und Pirron&Knapp machte und wo er den deutschen Mädchen mit Celentanos Hilfe in die Herzen sprang. Das alles immer wieder mit kleinen ironischen Seitenhieben auf unsere ach so moderne Zeit ist ein Abend, der Sie um Jahre jünger werden lässt!
Auch den Konrad Beikircher!
Ein neues MusikProgramm ab 2012:
"Bayo BONGO"
Konrad Beikircher und Band: Die 5oer wie sie wirklich waren

 Die 5oer Jahre – das verkannteste Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts. Über ihnen könnte der Satz von Péter Esterházy stehen: Es ist verdammt schwer zu lügen, wenn man die Wahrheit nicht kennt, weil: die 5oer wussten es nicht besser, also waren sie aufrichtig. So aufrichtig wie die Plastiktüte übern Kopf, falls die Atombombe kommt und mit ihr die Radioaktivität, so aufrichtig wie Juan Manuel Fangio und die wirkliche Kunst des Autofahrens. Am aufrichtigsten waren die 5oer in ihren scheinbar verlogenen Liedern, Lieder wie „Schön, schön, schön war die Zeit“, „Tom Dooley“ oder „Maria aus Bahia“, das als „Ei, Ei, Ei Verpoorten, Verpoorten allerorten“ bis heute lebendig geblieben ist. Und genau diese Lieder packt Konrad Beikircher mit seinen kongenialen Musikern aus Frankfurt: Matthias Raue, Martin Wagner und Hanns Höhn, am Schopf und schüttelt und zaust sie, bis ihnen die Schuppen vom Kopf fallen. Und plötzlich sehen die 5oer aus wie die Glaskugeln mit Schneegestöber und hinter dem Kitsch und der Lüge schaut uns die Sehnsucht mit großen traurigen Augen an, die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit, in dem das Hellste die Augensterne der Schönen sind. So stellen sich die 5oer als ein Jahrzehnt vor, das zum Genießen ruft, wissend, dass es für den Rest des Jahrhunderts wohl nicht mehr schöner werden wird. Also: Laila, heute nacht will ich dich wiederseh’n, küsse mich und quäle mich, denn ich liebe nur dich!
Ich schwöre Ihnen: wir werden Freude miteinander haben – wie damals!

 Konrad Beikircher (Gesang, Geige, Gitarre, Mundharmonika)
Matthias Raue (Geige, Bratsche, Mandoline)
Martin Wagner (Akkordeon)
Hanns Höhn (Kontrabaß)
"Amore e passione"
Konrad Beikircher singt von der Liebe

 Wovon, wenn nicht von Liebe und Leidenschaften, sollen Lieder handeln? Lieder, die sich in die Ohren schmeicheln, dort zusammenrollen und ein Leben lang für einen da sind. Und immer, wenn du sie brauchst, machen sie sich in dir breit und füllen dich aus. Ich möchte Ihnen heute abend meine Sehnsuchtslieder vorstellen, meine Liebeslieder, meine Tröster. Lieder von Paolo Conte, Adriano Celentano, Fred Buscaglione, Sacha Distel, Domenico Modugno, Carlos Gardel und und und. Fremde und ein paar eigene Lieder, Lieder, die meine geworden sind, Musik, die mich ausfüllt. Lieder voller Erinnerungen, mutmachende Lieder und solche, die mich immer wieder getröstet haben, wenn die Nächte schwarz und nicht blau waren und wenn die Ängste zu Lemuren werden, die du nur mit Musik zähmen kannst (verscheuchen kannst Du sie eh nicht). Lieder, die ich immer schon gesungen habe oder immer schon singen wollte. Und die ich mich jetzt, nach dem Erfolg der letzten beiden Tourneen mit Buscaglione- und Celentano – Liedern, zu singen traue. Mir geht es schon jetzt, beim Zusammenstellen des Programms, so wie früher: ich habe nasse Hände vor Aufregung, ich greife mir die Gitarre und spiele vor mich hin, ich schaue auf die Uhr und plötzlich ist es halb vier Uhr morgens, genau so muß es sein, wenn man Musik macht, genau so. Mit meinen Frankfurter Freunden möchte ich diese Lieder, meine engsten und wirklichen Freunde, für Sie singen und spielen und mit Ihnen sozusagen einen Abend en famille verbringen: ich freue mich schon jetzt darauf.

Und meine Freunde auch: der Matthias , der Martin und der Hanns.
 Konrad Beikircher (Gesang, Geige, Gitarre, Mundharmonika)
Matthias Raue (Geige, Bratsche, Mandoline)
Martin Wagner (Akkordeon)
Hanns Höhn (Kontrabaß)
Auf vielfachen Wunsch eine Neuauflage des so beliebten Programms:
„... und singt ein Lied dabei“
Eine Hommage an das Rheinlied

 Mit dieser Zeile aus dem berühmtesten Gedicht von Heinrich Heine, in dem obendrein ein rheinischer „Ausrutscher“ ist (hochdeutsch korrekter wäre ‚dazu’ statt ‚dabei’, das aber kennt der Rheinländer nicht außer in der Bedeutung, dass ‚da’ etwas ‚zu’ ist oder sein soll), leitet Beikircher ein Programm ein, das dem Rheinlied gewidmet ist. In einem äußerst vergnüglichen Streifzug von Willy Schneider bis Hans Moser zeigt er, wie viel diese Art von Musik miteinander gemein hat: egal, ob sie in Hamburg, Köln, Rüdesheim, München oder Wien beheimatet ist: et es immer derselbe Dress! Und es macht einen Riesen-Spaß, wenn man diese Rundreise mit so grandiosen Musikern macht wie es Matthias Raue (Geige, Bratsche, Gitarre, Mandoline, Gesang), Martin Wagner (Akkordeon vom Erlesensten) und Hanns Höhn (Kontrabass) sind. Die Weinseligkeit zu zelebrieren (damit die Touristen mehr trinken), die scheinheilige Heimatdus(s)eligkeit zu zerpflücken (die vom echten Heimatgefühl so weit weg ist wie Drachenblut von richtigem Wein) und so zu zeigen, was unser armer alter Rhein alles mitmachen muss ist um so unterhaltsamer, als Beikircher nie nur vorführt. Im Gegenteil: am Ende des Abends zeigt sich, dass es auch im Rheinland wunderbare und echte Heimatlieder gibt – man muß sie nur etwas leiser als gewohnt singen, dann stimmp et! So gesehen ist dieser Abend eine Hommage an das richtige Rheinlied und an das Rheinland überhaupt. Wer das Programm in den frühen 90er Jahren (damals sass am Klavier die Rakete aus Ostwestfalen: Satoko Matsumoto!), wird sich auf ein Wiedersehen freuen: wenn auch in ergänzter Form und in anderer Besetzung. Beikircher freut sich schon darauf, Ihnen alles geben zu können, was Spaß macht!
 Konrad Beikircher (Gesang, Geige, Gitarre)
Matthias Raue (Geige, Bratsche, Mandoline, Gesang)
Martin Wagner (Akkordeon)
Hanns Höhn (Kontrabaß)
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05.02.2012 19.00Uhr Kabarett: "Schön ist es auch anderswo..." Aachen Audimax Tickets: 02405/94 102
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