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Programme:

Er ist Kabarettist, Komponist, Radio- und Fernsehmoderator, Buchautor (zwei Konzertführer "Andante Spumante" und "Scherzo furioso", ein Opernführer "Palazzo Bajazzo"), Autor für Kabarett-Kollegen, Sprecher von Hörbüchern, Verfasser von Kinderliteratur und Hörspielen, Komponisten-Porträtist, Opernlibrettist, Moderator von Klassikkonzerten und natürlich Musiker.
Er ist unterwegs auf vielen großen und kleinen Kabarettbühnen und Theatern, er singt und spielt seine italienischen Lieder und H.C.Artmann-Vertonungen auf Musikbühnen, moderiert Konzerte mit großen Orchestern in namhaften Konzerthäusern, Sie treffen ihn aber auch bei Lesungen in kleinen Buchläden, und mit Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" zusammen mit Lars Vogt auf der Bühne.
Programme live auf der Bühne:
„Das Beste aus 35 Jahren“
Ein Jubiläumsprogramm für 2013 + 2014


Ich bin ja, verehrte Herrschaften, nicht unbedingt der Jubiläumstyp genauso wenig wie ich eine Archivnatur bin. Aber wenn’s denn mal ein schräges Jubiläum ist, bin ich dabei: Leinwandhochzeit heißt das, wenn eine Ehe 35 Jahre gehalten hat. Und genau so lange stehe ich auf der Bühne, genauer: seit dem 28.März 1978. Da war mein erster Abend und der war beim Stefan Roth in der Jazz-Galerie in Bonn. Ich habe Gedichte vom wunderbaren H.C. Artmann vertont und gesungen und ein paar Klassiker von Helmut Qualtinger vorgetragen. Der Abend hatte eiserne Regeln: 4 sets à 4o bis 5o Minuten, daraus wurden satte viereinhalb Stunden (!!), die Leute waren begeistert, ich war erschöpft und selten in meinem Leben so glücklich.
35 Jahre später stehe ich immer noch auf der Bühne und das möchte ich mit Ihnen feiern: mit einem Programm, für das ich das Beste aus diesen 35 Jahren zusammengetragen habe. Ich habe in meinen Radiosendungen gesucht, in Unveröffentlichtem, in Klassikern wie meinen rheinischen Wortprogrammen, ich habe in meinem Archiv nachgehorcht, mir alte und aktuelle CDs reingezogen und in meinen Erinnerungen gekramt, um einen Abend zusammenstellen zu können, der von den Wurzeln bis heute reicht und Ihnen Vergnügen machen soll. Und mir auch, mir vor allen Dingen, denn eines ist die Basiserfahrung aus dieser ganzen Zeit: bei mir ‚funktioniert’ nur, was mir selber gefällt, weil ich nie ein Rollen-Schlüpfer war sondern immer authentisch. Und das möchte ich bleiben – Sie kommen ja auch als Sie selbst zu mir, oder?! So freue ich mich jetzt schon und wirklich unbändig darauf, Ihnen von damals und heute zu erzählen, mit Ihnen lachen und lächeln zu können. Also: die Stimme sitzt, die Pointen frisch frisiert! Viel Spaß beim Jubiläumsabend!
Ihr Konrad Beikircher
Übrigens: „Leiwaund - Leinwand“ sagt man in Wien, wenn etwas ganz besonders gut gelungen ist, hübsch, oder!
Ein Kabarettabend zum Buch:
„Als Strohhalme noch aus Stroh waren“
Eine Kindheit in Südtirol


Der Abend zum Buch und mehr als das: Beikircher erzählt, singt und spielt aus seiner Kindheit in Südtirol.
In der Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat und als Strohhalme noch aus Stroh waren, wussten auch die Kinder vom Stegener Weg in Bruneck, was man damit alles anstellen kann und gingen auf die Suche nach Rinderbremsen, um mit ihnen Formel-1-Rennen zu veranstalten. Und der kleine Konrad mittendrin. So wie Beikircher erzählen kann, entsteht die kleine Brunecker Welt ganz von alleine vor den Augen der ZuhörerInnen. Es ist eine Welt, die nicht nur heil ist aber auch eine Welt, die zum Schreien komisch sein kann. Es ist eine Welt voll kleiner Abenteuer, voller Menschen, die den kleinen Frauenheld bemuttert und betüddelt haben, eine Welt, durch die er mit ganz großen Augen und Ohren gegangen ist. Es ist auch eine Welt, die irgendwie jeder von uns kennt, eine Welt, an die man sich erinnert, wenn man Beikircher zuhört, die melancholisch-sehnsüchtig macht, wenn man sie nicht kennt. Beikircher erzählt aus seiner Zeit in Bruneck und in Bozen im Schülerwohnheim „Antonianum“, führt uns mit seiner Gitarre wie damals in die Südtiroler Gasthäuser, wo er seine ersten Kabarett-Versuche mit Liedern von Qualtinger und Pirron&Knapp machte und wo er den deutschen Mädchen mit Celentanos Hilfe in die Herzen sprang. Das alles immer wieder mit kleinen ironischen Seitenhieben auf unsere ach so moderne Zeit ist ein Abend, der Sie um Jahre jünger werden lässt!
Auch den Konrad Beikircher!
ein Weihnachtsprogramm:
"Sternstunde"
...weil um die geht es ja an Weihnachten, die Sterne in den Augen, am Himmel, auf dem Teller. Ich freue mich schon, für Sie Geschichten zu schreiben und zusammen zu suchen, die durch die etwas andere Brille auf das Weihnachtsfest schauen. Fritz von Herzmanowsky-Orlando, Karl Heinrich Waggerl, Giovannino Guareschi, Giorgio Manganelli, Beikircher (Konrad und Leska) – das wären die Namen der Autoren, die mir dabei in den Sinn kommen und die ich zu Ihrer Unterhaltung einladen möchte. Ich verspreche Ihnen, es wird heiter, es wird duften
und wir werden es uns schön machen!
Ihr Beikircher
Ein neues MusikProgramm ab 2012:
"Bayo BONGO"
Konrad Beikircher und Band: Die 5oer wie sie wirklich waren

 Die 5oer Jahre – das verkannteste Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts. Über ihnen könnte der Satz von Péter Esterházy stehen: Es ist verdammt schwer zu lügen, wenn man die Wahrheit nicht kennt, weil: die 5oer wussten es nicht besser, also waren sie aufrichtig. So aufrichtig wie die Plastiktüte übern Kopf, falls die Atombombe kommt und mit ihr die Radioaktivität, so aufrichtig wie Juan Manuel Fangio und die wirkliche Kunst des Autofahrens. Am aufrichtigsten waren die 5oer in ihren scheinbar verlogenen Liedern, Lieder wie „Schön, schön, schön war die Zeit“, „Tom Dooley“ oder „Maria aus Bahia“, das als „Ei, Ei, Ei Verpoorten, Verpoorten allerorten“ bis heute lebendig geblieben ist. Und genau diese Lieder packt Konrad Beikircher mit seinen kongenialen Musikern aus Frankfurt: Matthias Raue, Martin Wagner und Hanns Höhn, am Schopf und schüttelt und zaust sie, bis ihnen die Schuppen vom Kopf fallen. Und plötzlich sehen die 5oer aus wie die Glaskugeln mit Schneegestöber und hinter dem Kitsch und der Lüge schaut uns die Sehnsucht mit großen traurigen Augen an, die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit, in dem das Hellste die Augensterne der Schönen sind. So stellen sich die 5oer als ein Jahrzehnt vor, das zum Genießen ruft, wissend, dass es für den Rest des Jahrhunderts wohl nicht mehr schöner werden wird. Also: Laila, heute nacht will ich dich wiederseh’n, küsse mich und quäle mich, denn ich liebe nur dich!
Ich schwöre Ihnen: wir werden Freude miteinander haben – wie damals!

 Konrad Beikircher (Gesang, Geige, Gitarre, Mundharmonika)
Matthias Raue (Geige, Bratsche, Mandoline)
Martin Wagner (Akkordeon)
Hanns Höhn (Kontrabaß)
"Una festa sui prati"
KONRAD BEIKIRCHER singt Celentano

 Nach Ciao Ciao bambina und den wunderschönen Liedern von Fred Buscaglione ist jetzt – finde ich – Adriano Celentano dran. Er hat ab 1956 mit den ersten italienischen Rock’n’Roll-Liedern („Ribelle“!!!) mein Herz getroffen und meine Hände vor Aufregung feucht werden lassen. Ich fühlte mich seiner Bewegung der „urlatori“ (Brüller) absolut verbunden, es waren für mich Lieder, die die Wahrheit sagten. Gut, deren gab es viele, R’n’R stand dafür, zumindest in der ersten Zeit. Celentanos „24.000 baci“ war der Hit, der mich in Bozen und in Bruneck bekannt machte, ich habe es damals wohl recht eindrucksvoll in die Dolomiten geröhrt. In „Una festa sui prati“ will ich mit den bewährten Musikern
Martin Wagner Akkordeon
Matthias Raue Mandoline, Geige, Bratsche etc
Hanns Höhn Kontrabaß
mal gucken, was es da sonst noch alles gab und gibt, was nicht vergessen werden sollte. Immer schön nach dem Motto, dass jung hält, was jung macht und was wäre jünger als klasse Musik.
Ein Abend mit Musik aus meinem Leben und meinem Herzen, italienisch, englisch, deutsch – wie es gerade kommt. Celentano, Conte, Blues und Balladen und die ein oder andere witzige Bemerkung zwischendurch – ich verspreche Ihnen „una festa sui prati“ an diesem Abend!
Auf vielfachen Wunsch bieten Konrad Beikircher + Band immer wieder eine Verlängerung des so beliebten Programms an:
„... und singt ein Lied dabei“
Eine Hommage an das Rheinlied

 Mit dieser Zeile aus dem berühmtesten Gedicht von Heinrich Heine, in dem obendrein ein rheinischer „Ausrutscher“ ist (hochdeutsch korrekter wäre ‚dazu’ statt ‚dabei’, das aber kennt der Rheinländer nicht außer in der Bedeutung, dass ‚da’ etwas ‚zu’ ist oder sein soll), leitet Beikircher ein Programm ein, das dem Rheinlied gewidmet ist. In einem äußerst vergnüglichen Streifzug von Willy Schneider bis Hans Moser zeigt er, wie viel diese Art von Musik miteinander gemein hat: egal, ob sie in Hamburg, Köln, Rüdesheim, München oder Wien beheimatet ist: et es immer derselbe Dress! Und es macht einen Riesen-Spaß, wenn man diese Rundreise mit so grandiosen Musikern macht wie es Matthias Raue (Geige, Bratsche, Gitarre, Mandoline, Gesang), Martin Wagner (Akkordeon vom Erlesensten) und Hanns Höhn (Kontrabass) sind. Die Weinseligkeit zu zelebrieren (damit die Touristen mehr trinken), die scheinheilige Heimatdus(s)eligkeit zu zerpflücken (die vom echten Heimatgefühl so weit weg ist wie Drachenblut von richtigem Wein) und so zu zeigen, was unser armer alter Rhein alles mitmachen muss ist um so unterhaltsamer, als Beikircher nie nur vorführt. Im Gegenteil: am Ende des Abends zeigt sich, dass es auch im Rheinland wunderbare und echte Heimatlieder gibt – man muß sie nur etwas leiser als gewohnt singen, dann stimmp et! So gesehen ist dieser Abend eine Hommage an das richtige Rheinlied und an das Rheinland überhaupt. Wer das Programm in den frühen 90er Jahren (damals sass am Klavier die Rakete aus Ostwestfalen: Satoko Matsumoto!), wird sich auf ein Wiedersehen freuen: wenn auch in ergänzter Form und in anderer Besetzung. Beikircher freut sich schon darauf, Ihnen alles geben zu können, was Spaß macht!
 Konrad Beikircher (Gesang, Geige, Gitarre)
Matthias Raue (Geige, Bratsche, Mandoline, Gesang)
Martin Wagner (Akkordeon)
Hanns Höhn (Kontrabaß)
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