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Aalkönigs Inthronisierungsrede
 Liebe Untertanen!
A, 14. 10. 2005 bin ich in Bad Honnef zum Aalkönig ausgerufen worden und es hat richtig Spaß gemacht. Diese sympathische und wundervolle Stadt am Rhein hat eine feine Vergangenheit hinter und eine ungewisse Zukunft vfor sich. Was liegt näher, als mit 'Aktionen' ein bißchen auf dieses Kleinod am Rhein aufmerksam zu machen? Wolfgang Clement war der erste, Lothar Späth der zweite Aalkönig und jetzt bin ich dran. Weil ich in meiner Rede ein bißchen grundsätzlich geworden bin, möchte ich Sie - Ihnen zum PÜläsier - hier ins Netz (oder sollte ich sagen: in die Reuse?) stellen, viel Spaß!
Verehrter Vorgänger Lothar Späth, dem ich als erste Amtshandlung meiner Regentschaft den Titel
Ihre Beräädtsamkeit mit Umlaut
verleihe
Nach wie vor hochverehrter Vorvorgänger
Wolfgang Clement der Erste
dem ich als verdientesten Gesinnungshonnefer (ja Wahlhonnefer kann ich nit sage, dä wohnt jo nit he) der Nach-Adenauer-Aera hiermit das erste Honnefer Aal-immer-grün verleihe
Hochverehrtes Aalkönigskomitee:
Friedhelm Ost, Helmut Kloss, Johannes Wahl,
Heinz Warneke, Klaus Wirtgen, Michael Holmer Gerdes,
Helmut Böndel, Fabian Ost – um nur die wichtigsten 8 zu nennen,
(im Adenauer-Tonfall):
Liebe Silberaale,
liebe Glasaale
allerwerteste Aalbrut
Liebe Honnefer!
Ich würde ja gerne sagen: Ich nehme die Wahl an – aber: Proklamation ist keine Wahl und du als Proklamierter hast auch keine. Und da weiß ich wovon ich rede, bin ich doch nie jewählt sondern immer nur proklamiert worden. Vielleicht ist aber jenau dat der Jrund dafür, dat man sich über eine Proklamation mehr freut, als wär man nur gewählt worden, weil, ich mein: jewählt...dat haben wir ja jesehen, meine Damen und Herren, nichwahr, jewählt ist schnell und dann stehst du da. Proklamiert aber, meine werten Untertanen, proklamiert es nit esu schnell und proklamiert wird auch nur einer und proklamiert is quasi fürs Leben. Jedenfalls fürs Leben bis zur nächsten Proklamation.
((jetzt wieder eigener Tonfall))
Und da sage ich voller Stolz: es ist eine großer Freude für mich, zum Aalkönig proklamiert worden zu sein.
Sie ist für mich darüber hinaus hohe Ehre und natürlich auch hohe Verpflichtung. Mich in diesem einzigartigen Krönungssaal zum Aalkönig ausgerufen zu sehen ist gleichzeitig Zeichen für den Geschmack, den meine Untertanen haben. Ich meine: so viel Gold und Stuck hat weder die Nord-Süd-Fahrt in Köln zu bieten noch die Beethovenhalle in Bonn, um mal zwei Protzobjekte der Konkurrenz-Städte zu erwähnen.
Ehre, wie gesagt, natürlich, weil ich in einer Reihe stehe, auf die jeder nur mit Stolz schauen kann – falls er aus dem Revier oder aus Schwaben kommt, Ehre aber auch, weil Bad Honnef eine ganz besondere rheinische Stadt ist, von der ausgezeichnet zu werden jeden Rheinländer nur mit Stolz erfüllen kann – zumal wenn er, wie ich, Wahlrheinländer ist.
Warum ist nun Honnef so eine besondere rheinische Stadt? Weil sie eine Bürgermeisterin hat? Nee, dat hat Bonn auch, der Unterschied ist höchstens: in Bonn ist man’s gewöhnt, hier aber hat keiner damit gerechnet.
Das ist es aber nicht. Es hat auch nix mit Alexander von Humboldt zu tun und seinem unbestritten wunderbaren Spruch von Honnef als „deutschem Nizza am Rhein“.
Nee, nee, Moment mal, der Alexander von Humboldt hat ja auch viel Hintergründiges gesagt wie z.B. „Der Blick vom Rolandsbogen auf das gegenüberliegende Siebengebirge ist der viertschönste Blick der Welt“, wo man nicht weiß: ja wat ist denn jetzt der drittschönste, der zweite und der erstschönste Blick auf der Welt? Chimborazzo erop und erav, Herr von Humboldt, oder wie oder wat?
Vielleicht ist der drittschönste Blick der Welt der von Honnef auf den Rolandsbogen, der zweitschönste der von der Remagener Brücke seinerzeit auf beides: Honnef UND den Rolandsbogen und der schönste övverhaupts der vom Schramma-Hochhaus in Deutz auf den Kölner Dom, der berühmte unesco-freie Domblick? Und wenn schon der Vergleich mit Nizza, hätte dann nicht besser gepasst, wenn er gesagt hätte: Bad Honnef ist das „deutsche Cap d’Antibes am Rhein“? Also zumindest städtebaulich und größenordnungstechnisch hätte das besser gepasst. Alexander von Humboldt hat das aber alles offen gelassen, woran man merkt, dass er nicht nur ein gescheiter sondern auch ein überaus kluger Mensch war!
Daß Honnef so was Besonderes ist hat auch nix mit Franz Liszt zu tun, der mit seiner Marie Gräfin d'Agoult 3 Jahre den Sommerurlaub auf der Insel Nonnenwerth verbrachte, von 1841 bis 1843. Wobei das sicherlich nicht die pralle Freude war, denn die Schöne, die ja amfürsich verheiratet war, hatte sich auf den Popstar Franz Liszt gestürzt, hatte mit ihm drei Kinder, dat Fisternöll hatte also massive Folgen, wer sich um die Pänz gekümmert hat, ist auch nicht sicher, jedenfalls im Urlaub in Honnef waren sie nicht dabei, aber da war dat Janze sowieso schon stark am Abkühlen jewesen, so nach dem Motto: „Guten Morgen!“ „Wie meinst Du das?“ und 1844 war es ja dann aus. Hätte dat Mariechen nicht unter falschem Namen 1846 den Roman „Nélida“ geschrieben, in dem sie Franz Liszt alles mit Heller und Pfennig zurückzahlt, wüssten wir gar nix davon. Sie sehen: Rosenkrieg-Literatur und „Nichts als die Wahrheit“ – Ergüsse hat es damals schon gegeben, 15o Jahre vor Dieter Bohlen, der auch als Komponist Franz Liszt nicht mal das Tipp-Ex reichen könnte. Egal.
Auch Johannes Brahms’ens Honnef ist es nicht, Kardinal Fringsens Honnef nicht und auch Adenauers Rhöndorf isset nit oder die geplante Bahn auf der Drachenfels, wie profittlich sie auch hätte werden können, oder... oder... oder
Nee, der wirkliche Grund, warum Bad Honnef schon lange, bevor die rheinischen Separatisten diesen schönen Kursaal demoliert haben, ja, bevor es überhaupt Bad wurde, schon wat Besonderes war, kann ich Ihnen sagen: das hat mit dem normalen Glauben zu tun und mit der stolzen Reihe außergewöhnlicher Heiliger, die in Honnef oder in Honnefs unmittelbarer Umgebung segensreich tätig waren.
Lange vor der größten rheinischen Heiligen, zumindstens was die Zahl der Märtyrerinnen angeht, der Hl. Ursula nämlich und ihren 11.ooo Jungfrauen, die – der Legende nach – in Köln von den Hunnen geköpft worden sein sollen – wat ene Quatsch, da hätten die Hunnen doch niemals im Rosenmontagszug mitlaufen dürfen oder ihr Lager bis heute in Longerich halten können – wobei man übrigens auf eines hinweisen darf: dat Hl. Ursula war ja amfürsich aus der Bretagne und ein richtiges Unternehmergenie: die hat nämlich mit Düsseldorf zusammen ein Schiffsunternehmen gegründet, naves ubiorum neandertalenses, die Köln-Düsseldorfer, und hat als erstes eine Fahrt Köln – Honnef – Basel – und zurück angeboten. Und wie sie dann zurückkamen, sind die elftausend Jungfrauen – wobei: Jungfrau: das muß man jetzt nicht körperlich nehmen, Jungfrau hat man damals zu allem gesagt, was bei drei noch nicht auf den Bäumen war – von der Konkurrenz aufjeheiratet worden und deshalb hat man nie mehr wat von denen gehört.
Lange vor der größten rheinischen Heiligen also hat es schon Heilige gegeben, die hiermit der Vergessenheit entrissen werden sollen, denn auch die legenda aurea will nichts von ihnen wissen und das ist kleinkariert und schade.
Da hätten wir in allererster Linie in römischer Zeit – das muß übrigens, meine Damen und Herren, was die Rheinschiffahrt angeht, eine der schönsten Zeiten övverhaupts gewesen sein.
Ich kann mir das so schön vorstellen:
mim Schiff voll Wein die Mosella erav
un wie die dann jesungen haben
die wunderbaren römischen Legionärslieder die der großartige römische Musiker, der Guiglielmus vir pasqualis, der römische Willi Ostermann, komponiert hat - und damals hat man das über den ganzen Rhein gehört, da war die Welt ja noch nicht so lärmverschmutzt wie heute,
hier zum Beispiel:
(Melodie: Heidwitzka, Herr Kapitän)
Vae victis, navis praefectus,
legionarius est semper erectus
pulcher puella coloniensis
vita est amor et circenses
vae victis, Colonia,
vivat puella, sempér expeditá (!!)
Herrlich, ne
dat kann man sich esu richtig vürstelle
in der Hand dä Schlauch Wein
un links die herrlichen Burgen
turris muris, dä Mäuseturm, ne
oder hier:
die feindlichen Brüder
fratres inimici
oder Stolzenfels
castellum superbum
oder saxum draconis
dä Drachenfels
oder hier:
insula virginibus sacris cara
Nonnenwerth, klar,
und dann der horror anguillae
der Aal-Schokker
mit dem Namen „Aranka“
was ja wie ein Ötker-Pudding klingt, aber das war ja das Geheimnis des Aalfangerfolgs, denn Silberaale lieben Ötkerpudding
oder dann dat herrliche
pons kennedianum
die Kennedybröck
also all dat hat ja auch dem Römer schon jefallen
un do hätt der Römer jo dann och für jesorgt
dat dat so bleibt und
hat hier und da Klöster jejründet
beziehungsweise
wie soll ich sagen:
er hat die Voraussetzungen dafür jeschaffen
dass Klöster gebaut werden konnten
indem er schon mal
dä ein oder andere Mönch ömjenietet hätt
dann hat er die Knochen liegengelassen
damit sie auch entdeckt werden
was ja damals alle naslang geschah:
kein Pilgerzug nach Sankt Jakob von Kompostella
ohne dass nicht spätestens in Honnef einer wieder über einen Brustkarb oder eine Hüfte gestolpert wär, also die Knochen davon, und schon war wieder ein Märtyerer klar, klein Kapellchen drüber jebaut zum Konservieren und weiter jing et nohm Ballermann, äh, nach Santiago, wie gesagt,
und da sind dann darüber die ganzen herrlichen rheinischen Klöster entstanden
und da wäre, wie gesagt, in erster Linie
als großer Heiliger
der Hl. Heister zu nennen
der Bacherott gerodet hat und da bei der ersten Serpentine Richtung ‚En de Strüch’
eine wundervolle Schweinezucht
mit Gyros-Büdchen aufgemacht hat
für die Basaltbrecher ussem Sibbejebirg, weil die ja immer Hunger hatten, normal
der ist ja dann von den Römern umgenietet worden, deshalb hat er auch die Apsis nicht fertigmachen können
Dann natürlich der Hl. Werth
Der war ja im 7. oder 8. Jahrhundert,
die Älteren werden sich noch daran erinnern können,
der Beichtvater von den Nönnchen im Kloster
und weil der da schon mal das eine oder andere Auge auf ein Nönnchen geworfen hatte –
war ja damals noch nicht verboten, das kam ja erst mit dem Konzil von Trient –
weil der da also tröstend sagen wir mal zugange war
hat der dann den Spitznahmen „Dä Nonnenwerth“ jekriegt, weil ihm die Nonnen so viel wert waren, was bis heute quasi geblieben ist,
und, natürlich, die größte aller Honnefer Heiligen, und obendrein eine große rheinische Widerstandskämpferin gegen die römische Besatzung:
die Hl. Penaten!
Sie ist immer barfuß gelaufen, vom Schmelztal, wo sie ihre Kate hatte, noh Honnef und zurück, höchstens mal ein paar Birkenblätter um die Füße jebunden und einen Stock an der Hand, mehr nicht, ob der nun aus Birke war, wie so mancher Schuster heute noch behauptet, man weiß es nicht,
Die Heilige Penaten jedenfalls hat ja damals oben im Schmelztal ihre Heilsalbe zusammengebraut, von daher hat das Tal ja seinen Namen, sonst hätte man es ja auch Traumland nennen können oder was ähnlich Abseitiges, da hat sie also aus Ochsenfett, Irisch Moos, zerriebenen Eicheln, Eberzähnen, Feuersalamandern, Sumpfdotterblumen, Aalgrün aus der Aranka und wat weiß ich wat noch die Salbe gerührt und hat diese Salbe den Legionären angeboten, weil:
Die kamen ja zu Fuß aus dem Süden, wat weiß ich, aus Marokko, Tunesien, Persien, das waren ja alles keine Römer, das waren ja alles nur Söldnertruppen,
uns hier im Rheinland aber die Zivilisation beibiegen, verstehße mich, könnte ich heute noch sooo einen Hals, egal, stellen Sie sich vor, das wären Schwaben gewesen, was meinen Sie, wenn sich schwäbische Sparsamkeit und rheinischer Unternehmergeist gepaart hätten: an jeder Ecke eine Bausparkasse und an jeder zweiten eine Wirtschaft, um die Hypotheken zu versaufen, na ja, das zweite haben wir ja glücklicherweise!
die hatten sich also bei den wochenlangen Märschen aus dem Süden bis zu uns nach Honnef ja einen Wolf nach dem anderen gelaufen und da kam nun die Hl. Penaten und hat denen die Creme verkloppt. Mit ungeheurem Erfolg übrigens – was jeder weiß, der seinem Kind im Stadium des Laufenlernens den Po damit eingecremt hat – wat die do stifte jon! So auch damals die Legionäre: eine Handvoll Creme, fott wore die – das war passiver Widerstand par excellence, worin der Rheinländer ja immer schon Weltmeister war, wie wir wissen.
Jedenfalls, und das wollt ich damit gesagt haben, sind alle diese großen Heiligen Figuren aus der Geschichte des Abendlandes, die einmalig sind – da könnte man noch den Roland nennen, von gegenüber vom Bogen und dessen tragische Geschichte mit der Apothekerstochter aus Remagen, wat dann ins Kloster...
Diese einmaligen Figuren aus der Geschichte des Abendlandes sind Figuren, die in und um Bad Honnef gelebt und gewirkt haben und DESHALB ist Bad Honnef im Rheinland einmalig. Ihr Wirken hat weit in die Welt, was sage ich: weit bis ins Linksrheinische hinein ausgestrahlt, sie sind Leitbilder für das ganze Rheinland geworden und deshalb möchte ich ein für alle Mal und für alle Zeiten einen Makel von Bad Honnef nehmen, für den diese feine Stadt zwar nichts kann, der aber trotzdem auf ihr lastet.
Ich möchte JETZT zur ersten feierlichen Proklamation meiner Regentschaft schreiten und bitte Sie, sich dazu zu erheben:
Kraft meines Amtes als dritter Honnefer Aalkönig
Ausgestattet mit den Insignien meiner Macht
Gestützt auf die Liebe meiner Untertanen
In meinem Herzen nur auf das Wohl von Aalbrut, Glasaalen und Silberaalen bedacht
Und aus Liebe zu dieser wunderbaren Stadt Bad Honnef,
der Residenz des Aalkönigreiches,
rufe ich hiermit unwiderruflich
Bad Honnef
Als LINKSRHEINISCH aus!
Dazu stimmen wir alle die rheinische Nationalhymne an, die nunmehr auch für unsere wunderschöne Stadt gelten soll
Rheinische Nationalhymne
Text: Konrad Beikircher und Karin Hempel-Soos
mit 'Einstreuungen' von Norbert Alich und Rainer Pause
Melodie: Flieg Gedanke - G. Verdi)
Teures Rheinland, Dir gilt meine Liebe
stolzer Strom, Du erquickest meine Seele
edler Rhein, Deine Ufer, mir Heimat
Du bist Quell allen Lebens in Dir
und um Dich herum
Weiße Schiffe, sie zieh'n
auf deinen Wo - gen
Deine Menschen, sie singen von Herzen
Sieben Domen bist Du
Heimstatt und Spiegel
manche Gasse, sie mündet in Dir
Mancher ließ Dich und konnt Dich nicht lassen
in der Fremde, er weinte nach Dir
Teures Honnef, geknechtet zu lange schon
sei von nun an auf ewig der Frei-, Freiheit Schrein
Teures Honnef am Rhein
Alle News im Überblick:

17.09.2009 Konzertkritik

25.05.2009 Konrad Beikircher: Von der Autowerkstatt in die Antike

20.01.2008 Benefiz

19.11.2007 Krefelder Krähe für Dieter Hildebrandt

15.08.2007 Balladen, Rock und viel, viel Liebe

13.04.2007 Bohème suprême

19.01.2007 Beitrag im Kölner Stadt-Anzeiger: Beethoven und die Segnungen des Rheinlands

07.12.2006 Die rheinische Neunte

30.08.2006 Mozart geht Essen mit mir

08.12.2005 Die ZEIT und die FAZ und der Don Camillo und ich

15.10.2005 Aalkönigs Inthronisierungsrede

06.10.2005 Beethovens Fidelio in Bonn

05.10.2005 General-Anzeiger Bonn zum Fidelio-Abend

02.09.2005 Rheinischer als ein Rheinländer

29.06.2005 Ab sofort im CD-Fachhandel (Vertrieb EDEL) erhältlich:

30.05.2005 Leska in Japan III

29.05.2005 Italienische Momente

24.05.2005 Leska in Japan II

05.04.2005 Leska B. in Japan

08.03.2005 Hanns Dieter zum 8o.

08.03.2005 "Ein Seufzer kostet einen Zehner und ein Gähnen deren zwo",

07.01.2005 Premiere "Altes und Neues zwesche Himmel un Ääd" und zum Hörbuch „Palazzo Bajazzo“

05.01.2005 Opfer der Flutwelle

05.11.2004 Rezensionen vom Online Musik Magazin

30.08.2004 Internview Kölner Stadtanzeiger: "Ich ging zur Demo, sie hat geputzt"

18.08.2004 "Man muss das Leben offensiv angehen."

06.08.2004 Ciao Ciao Bambina

23.06.2004 Start der neuen Website von Konrad Beikircher

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10.09.2010 20.00Uhr Konrad Beikircher + Band: "Amore e passione" Bergkamen Studiotheater Tickets: 02307/965 464
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